preloadingpreloadingpreloading
Aktuelle Seite: Startseite > Aktuelles > 2011
News

Wir wünschen ein

Frohes Fest

und

einen Guten Rutsch

ins Neue Jahr

Monatsbild

Letzte Änderung
26.03.2015, 10:48 Powered by CMSimple | Login

Berichte und Informationen aus dem Jahr 2011


Weihnachts OL 2011 in Krippen

Ja, ich konnte das Jahr noch nicht beenden. Ein letzter Orientierungslauf mußte noch her. Diesmal nicht Magdeburg sondern ab ins Elbtal zu Helmut. Felsen, Höhenmeter und zum Schluß noch Posten in der Ortschaft Krippen.

Ideales Laufwetter, die zweite Startzeit auf der "Langen Bahn" und zum Glück OL Schuhe. So waren die Höhenmeter zu bezwingen. Ich spürte meinen Winterspeck und meine Trainingspause. So habe ich für 2,7 km eine Zeit von 31:39 min gebraucht, was in der Endabrechung gar nicht so schlecht war.

Ergebnisse

So, jetzt kann 2012 für mich kommen.

Euer Schreiberlehrling


 Weihnachts- und Jahresabschlußfeier 2011

Am 3.Dezember war es wieder soweit: die Weihnachts- und Jahresabschlussfeier des Vereins. Diese fand in der Gaststätte SEELEITE in HOHENFELDEN statt. Bei Kaffee und Kuchen sowie Abendessen wurde das Jahr 2011 ausgewertet, Pläne für 2012 wurden geschmiedet. Ich kann verraten, dass eine alte Karte neu aufgenommen wird. Bei unserer berühmten und gefürchteten Prasselfete ging es heiß her. Sinnvolles und Nichtsinnvolles wechselte Ihre Besitzer. Es war ein schöner gelungener Abend mit Familie und Freunden.

Hier noch einmal vielen Dank an Klaus G. für die Organisation und sehr guten Auswahl der Örtlichkeit mit lecker Essen.

Schreiberlehrling 

 


Deutsche Meisterschaften Lang-OL am 01.10.2011

Bronzemedaille für Klaus Rehner!

Am 01. Oktober wurde durch den MTK Bad Harzburg der diesjährige nationale Saisonhöhepunkt, die Deutsche Meisterschaft im Lang-OL, ausgerichtet. Das vom Veranstalter ausgewählte Wettkampfgelände wies den typischen Oberharzcharakter auf, d. h. überwiegend gut belaufbar mit einigen detailreichen Gebieten und in Nord-Süd-Richtung durch das Radautal tief eingeschnitten.

Von allen Wettkämpfern wurden Kraft und Kondition an den steilen Hängen sowie hohe Konzentration an den Stein- und Felsposten über die gesamte Wettkampfdistanz gefordert. Mit ca. 950 Einzelstartern wurde der Stellenwert der Deutschen Meisterschaften unterstrichen, für viele Teilnehmer war dies aber auch die Möglichkeit, in relevantem Gelände erste Erfahrungen für die kommende Senioren-Weltmeisterschaft zu sammeln. Diese findet im Juli 2012 in Bad Harzburg statt.

Neue Deutsche Meister in den Eliteklassen wurden nach beeindruckenden Leistungen Monika Depta (OLG Siegerland) und Christian Teich (Planeta Radebeul).

 

Uns beeindruckte aber vor allem ein anderer:

Hinter Mikael Tjernberg (Skizunft Wiesbaden) und Dennis Müller (Treptower SV) kam Klaus mit einer ganz starken Leistung auf Rang 3 ein und gewann in der H35 die Bronzemedaille! Herzlichen Glückwunsch von allen Sportfreunden des Vereins!

 

Die Ergebnisse unserer anderen Starter konnten sich aber auch sehen lassen:

Christoph (8. Platz H40), Alex (9. Platz D35) und Hansi (17. Platz H55) konnten sich ebenfalls bei starker Konkurrenz stark in Szene setzen.

 Autor: Christoph                                       


 

Wettkampfwochenende 03./04. September 2011

Hinter uns liegt ein tolles Wochenende. 2 Tage, 3 Wettkämpfe und viele Sieger.

Thüringer Staffelmeisterschaft

Den Auftakt machten am Samstag die Ilmenauer OLer mit den Thüringer Staffelmeisterschaften. Als Wettkampfzentrum diente das Biathlonzentrum Frankenhain. Das umliegende Gelände mit vielen Anstiegen, die typischen Staffelbahnen mit vielen Gabelposten und vielen Richtungswechseln verlangten von den Starten alles ab. Alex, Hansi und Klaus G. kamen am besten damit zurecht und belegten Platz 3 in ihrer Kategorie (Senioren-Mix 120). Klaus R., Christoph und Bernie lieferten sich vom Start bis ins Ziel einen großen Kampf mit den anderen Staffeln der Herrenklasse, ein überlaufener Posten wurde aber schließlich zum Verhängnis, die Staffel schied aus. Wir nehmen es sportlich, nächstes Jahr gibt es die Revanche!

    


 

Thüringer Meisterschaft Lange Distanz

Die Thüringer Meisterschaft Lange Distanz fand am Sonntag in Grumbach bei Schmalkalden statt. Dort erwarteten uns bei herrlichem Wetter sehr anspruchsvolle, gelungene Bahnen mit vielen Höhenmetern und interessanten Routenwahlentscheidungen. Entscheidend waren dann neben Kondition und Konzentration vor allem die Wahl der optimalen Route auf den langen Übergängen.
Insgesamt haben wir uns gut geschlagen, Hansi (H55) und Christoph (H40) wurden Landesmeister, Alex (D35) wurde Zweite, ebenso wie Klaus (H35). Bernie kam in der Hauptklasse (H21) auf den Bronzerang.

Autor: Christoph

 


 

5th CISM MILITARY WORLD GAMES 2011 in Rio de Janeiro

Da Rio 2011 mein sportlicher Höhepunkt wird habe ich mich dazu entschlossen ein paar Zeilen darüber zu schreiben. Nach der Ankunft hatten wir das Team der Bundeswehr 2 Tage Zeit um uns im Sportlerdorf an die Gegebenheiten zu gewöhnen. Es hieß die Zeitumstellung von 5 Stunden, das Winterwetter von 33°C, das Essen und die noch nicht fertige Wohnung im Sportlerdorf zu verkraften. Am Samstag Abend ging es mit der Eröffnung der Spiele los. Es war ein bewegender Augenblick in ein Stadion einzulaufen wo einen ca. 30.000 Menschen zujubeln.

 

Am Sonntag hatten wir unser erstes Training. Da hieß es sich an den Kompass zu gewöhnen und ein Gefühl für das Gelände zu bekommen. Dabei hatten wir auf unserer Karte nur freie Flächen die sich als bis zu 2 Meter hohes Gras/Schilf mit vielen großen und kleinen Steinen und sehr vielen Höhenmeter herausstellten. Meine eigene Angst vor Schlangen machten mir das Gelände nicht sympatischer. Die Posten wurden erst gesehen als man bis auf 1 Meter dran war. Senken und Gräben waren in dem hohen Gras nicht ersichtlich. Mit dem Schilf machte ich auch noch unangenehme Erfahrung das man sich sehr gut seine Hände aufschneiden kann. Nur auf dem Boden wollte ich mich auch nicht so lange aufhalten nach einer Falleinlage.      

Am Montag hieß es früh aufstehen, wir Fahren zu unserem Wettkampfgebiet. Erst ganz viel Wartezeit und dann 3 Stunden mit dem Bus in die Berge. So haben wir mal das grüne Hinterland von Rio kennen gelernt. Auf 700 Meter Hotelzimmer beziehen und raus zum Modelevent. Die Temperaturen waren hier nur 27°C aber dafür sehr steile Berge. Die Belaufbarkeit war sehr unterschiedlich. Wobei ich die dunkel Grünen Passagen in Brasilien nicht betreten habe ohne Buschmesser kein durchkommen. Die interessantesten Postenstandort waren Termitenhügel. Davon gibt es mehr als genug und ab einer Höhe von etwa 1 Meter sind sie in der Karte verzeichnet. Also kein Hilfsmittel für mich. Die Kompassnadel ist sehr unstabil und bewegt sich stark. Das bin ich gar nicht gewöhnt. Für mich ist es ein körperlich sehr ansträngendes Gelände mit um die 15% Steigung und mehr sowie auch OL Technisch nicht so einfach. Ab morgen gilt es, grins. 

Der erste Wettkampf. Beim Einlaufen floss der Schweiß schon in strömen durch die Temperatur. Den ersten Posten habe ich mal wieder vergeigt. Ich habe immer noch Probleme mit dem Kompass. So ging es dann weiter von Posten zu Posten mit mal mehr und mal weniger Schwierigkeiten. Nach 1/3 der Strecke merke ich schon das verschwinden der Kräfte auf Grund des Geländes von den Höhenmeter und den Unterbewuchs. So war ich froh über eine Getränkestation auf der Mitteldistanz. So kämpfe ich mich über die Strecke und war gedanklich schon fast im Ziel. Da passierte es auf den letzten Posten bevor es zum 100 ging. Fehler, zu zeitig abgesprungen und gesucht. 2Minuten Fehler zum Schluss. Das war sehr ärgerlich. Die anderen Fehler die ich gemacht habe, ok kann passieren. Aber das Ding zum Schluss musste nicht sein. Schade aber jetzt heiß es Kopf frei bekommen, etwas Ruhe und morgen die Königsdisziplin Langstrecke mit über 540hm.

Langstrecke 9,7km mit 540hm und 25Posten. Ich wusste vorher dass die Höhenmeter mich mit meiner Größe/Gewicht und geringen Bergtraining alle machen würde. So war es dann auch schon am Posten 5 war ich total kraftlos und es schlichen sich die ersten Fehler ein. Im Schmetterling den falschen Posten angelaufen aber zum Glück noch gemerkt. Die Berge konnte ich nur noch gehend bezwingen. Zum Schluss noch ein Sichtposten und dann eine Schlaufe mit 6 Posten. Da hatte ich dann endgültig keine Kraft mehr. Ich war so froh im Ziel zu sein. Das waren heute zu viele Fehler die ich gemacht habe. Schade aber nicht zu ändern.

Freitag die letzte Entscheidung, die Staffel in der Nähe von Rio de Janeiro im Nationalpark. Flach und Schnell wurde versprochen. Für mich war es alles anderes. Ich wurde als Startläufer eingesetzt. Diese Aufgabe hatte ich schon öfter gut erfüllt nur an diesen Tag nicht. Der Posten 3 hat mich aus den Rennen geworfen und kein Kartenkontakt. Ich hatte schon Probleme zu Posten 2 und war sauer über mich. Was passiert? Jetzt wollte ich aufholen und Kartenkontakt verloren. Das hat mir 10 Minuten gekostet. Dann lief es etwas besser nur die Kraft hat gefehlt. Eine Passage durch Dunkelgrün hat mit noch Dornen in Körperteile eingebracht wo ich noch keine hatte. Den Sichtposten gestempelt und in der letzten Schlaufe habe ich mir noch einen großen Fehler gerissen. So musste ich meine Mannschaftskameraden in weit abgeschlagener Position ins Rennen schicken. Zum Glück haben sie es besser gemacht als ich. Dank an die Jungs und Entschuldigung es war kein guter Tag für mich.

Die CISM sind vorbei. Ein großes Erlebnis ist Geschichte. Es waren sehr interessante Tage aber auch sehr fordernde Wettkämpfe. Jetzt heißt es sich auf den Urlaub vorzubereiten und den Urlaub mit Familie zu genießen.

Schreiberlehrling Klaus

http://www.cism-germany.de/?Home

 


 

24h OL, wir waren dabei

Gleichberechtigung bei beiden Teams mit Handwerker Beteiligung. Wir haben unsere eigenen Regeln aufgestellt und sind in jeder Mannschaft mit 3 Frauen angetreten. Das Team Gans Blind feilte noch bis Freitag 23:00 Uhr an der Aufstellung. So musste das Team an 3 Positionen neu besetzt werden. Aber auch diese Hürde haben wir mit viel Unterstützung genommen. Gute Besserung an unsere Ausgefallenen und ich hoffe wir sehen uns bald wieder beim nächsten Wettkampf. Das Gelände war dieses Jahr anspruchsvoller als vor 2 Jahren auf Grund der Höhenmeter und des Bewuchses sowie einigen Passagen mit viel Unterholz. Das schöne heiße Wetter hat sein übriges getan. So wurden diesmal ein paar Bahnen weniger gelaufen.

Gans Blind                                   Bahnen: 25  Zeit: 23:57:18  Meter: 124950

Orientierungslos aber glücklich   Bahnen: 19  Zeit: 22:59:34  Meter: 90500

Meine persönlichen Erlebnisse waren SF, SD, LT, LEN (Kenner wissen was ich meine) und die letzte Bahn der Veranstaltung für unser Team. Ich durfte insgesamt 5 Mal in den Wald mit unterschiedlichen Erfolgen und Fehlern. Die meisten Probleme hatte ich bei meiner LEN in der Nacht (01:45-03:00). Das spannendste war die letzte Bahn, eine LDN und Zeit noch 1 Stunde. Am Posten 6 hatte ich noch 30 Minuten (Halbzeit von der Streckenlänge war Posten 7) und wusste es sind noch 9 Posten und die Höhenmeter kommen noch. 2 Minuten vor Zielschluss durfte ich den Zeileinlauf durch die klatschenden OLer genießen. Danke für diesen schönen 24h OL und wir freuen uns schon auf 2013.

 

Schreiberlehrling Klaus



Deutsche Meisterschaft Sprint und Bergsteiger BRL

Am 07.Mai ware die Deutschen Meisterschaften im Sprint in Coburg. 5 tapfere Handwerker (-in) machten sich auf den Weg ins Frankenland. Es hieß eine Hitzeschlacht an den Hängen der Veste Coburg und im Stadtzentrum zu schlagen. Dabei kämpften unsereTapferen um jede Sekunde. Das große Ziel aller war das erreichen des A Finale. Leider hat der Berichtschreiber seine Fähigkeiten nicht umsetzen können und stand im "Wald". Auch im zweiten Lauf im B Finale war er nicht Fehlerfrei. Dafür waren die anderen Handwerker erfolgreicher und mit ihren gezeigten Leistungen voll zufrieden.

Für die ganz Harten hieß es Regeneration im eigenen Heim und am nächsten Tag BRL. 

                                 

08.Mai die Sonne steht Hoch. Das Wettkampfzentrum ist erreicht. Der Blick geht sorgenvoll Richtung Wettkampfgebiet. Mit Wissen um die zu bezwingenden Höhenmeter wird der bewaldete Berg mit Respekt begutachtet. Die Kräfte werden bis zum erklingen des Startsignal gespart. Bergauf, Bergab durch zum Teil schwer zu belaufenden Wald und steinharten Untergrund. Hier wurden die körperlichen Grenzen einen jeden aufgezeigt. Irgendwie schafft es jeder ins Ziel. Der Muskelkater ist selbst jetzt nach 3 Tagen noch zu spüren und jeder ist ein paar Erfahrungen reicher.      

Schreiberlehrling Klaus


 ich komme,

 

Bundeswehr Trainingslager vom 12.-15.04. in Dresden. 4 Tage mit 7 Trainingseinheiten unterschiedlichster Form. Dabei wurden mir aber auch beim Kompasstraining (Fenster) OL auf der Karte Hellerberge am Mittwochabend ganz klar meine Grenzen aufgezeigt. Vielen Dank an alle, die dieses Trainingslager möglich gemacht haben. Ich habe wieder sehr viel gelernt.

Im Anschluss hatten wir unsere Qualifikationsläufe für die 5. Military World Games vom 16.-24. Juli 2011 in Brasilien. Die Qualifikationsläufe waren die Ultra am 16. und die Mittel am 17.04. in Flöha. Ich habe mir gleich im ersten Lauf (H21AK) mein Ticket erlaufen. Am zweiten Tag konnte ich meine Leistung (H21AK) noch bestätigen. Das Training im Winter und Frühling hat sich gelohnt. Nun heißt es Gesund bleiben, fleißig weiter zu trainieren und die Fehler weiter zu minimieren. Also noch viel zu tun bis Brasilien.

Schreiberlehrling Klaus